2 neue Plugins im Anmarsch
Change View
Gut das ich Urlaub habe. So kann ich einem gemeinnützigem Hobby nachgehen – Plugins für WordPress entwicklen. Derzeit arbeite ich an zwei Plugins. Eine projektbezogene Spendenmöglichkeit und ein Plugin Framework, das den Plugin-Entwicklern einiges an Zeit abnehmen soll. Aber der Reihe nach …
Viele Webseiten die ich bisher gesehen habe, warten mit einem Spenden-Button alla WordPress PayPal Donation in den verschiedensten Variationen auf. Einige geben dem User auch die Möglichkeit selbst zu entscheiden wie viel man spenden möchte. Für entscheidungsfreudige Spender natürlich ein Vorteil. Aber nicht nur den Betrag sollte man selbst wählen könne, nein man sollte auch wissen wofür man spendet. Das macht doch viel mehr Spass.
Über das Plugin “Sponsor Me” bin ich auf die Idee gekommen, das man Spenden ja auch projektorientiert aufbauen könnte. Sprich man hat immer mehrere Projekte die man gerade mit Spenden unterstützt. Das können Projekte sein wie ein neues Auto oder ein neues Wohnzimmer. Aber man soll auch fremde Projekte unterstützen können. Einen lokalen Verein, eine Institution, … Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Es können große Projekte sein, wie der Kauf von Regenwaldgebieten oder kleine Projekte wie ein Buch.
Zeige wo du bist
Einen Faktor bei dem Plugin stellt der Status oder der Verlauf der Spenden dar. Die Spender sollen immer wissen wo man gerade steht und was mit dem Geld genau passiert. Zwei Keyfeatures dabei sind das Balkendiagramm, das eingebunden werden kann. Dabei fällt es jedem Spender leicht zu sehen wie viel Geld bereits gespendet wurde oder wie viele Prozent noch fehlen um das Projekt zu verwirklichen. Dadurch können Spender auch dazu angeregt werden öfter zu spenden. Außerdem ist der WordPress eigene Text-Editor eingebunden mit dem man Beschreibung und den Status immer aktuell halten kann.
Wer hilft mit
Auch ein nettes Sidefeature soll die Übersicht der Spender darstellen. Durch die objektorientierte Programmierung ist es hierbei auf einfachstem Wege möglich die Ausgabe der einzelnen Anzeigen zu steuern. So kann beispielsweise nur der Name, der Ort und die Webseite veröffentlicht werden. Aus Datenschutzgründen ist es natürlich dem Spender überlassen ob er in der Liste erscheinen will oder nicht.
Seite oder Artikel du entscheidest!
Natürlich ist es auch wichtig auf welche Weise die Informationen eingebunden werden. Über einen Shortcut ist es möglich mehrere Projekte auf Seiten oder in Artikel einzubinden. Man kann auch das gleiche Projekt in mehreren Seiten/Artikel unterbringen. Hat man beispielsweise eine gesamte Übersicht der Projekte und man veröffentlicht immer mal wieder den aktuellen Status in einem Artikel, dann ist es wichtig, dass in dem Artikel auch ein Spendenaufruf eingeschaltet werden kann.
Plugin Framework
Ursprünglich hatte ich geplant für das Project Donation Plugin ein eigenes Framwork zu programmieren, das mir die Arbeit mit dem Backend in diesem und in zukünftigen Plugins erleichtert. Nachdem ich aber zu den faulen Menschen zähle (wir müssen nicht jeden Tag ein neues Rad erfinden), habe ich mich für das bereits bestehende Plugin Framework von Keith Huster entschieden.
Leider wurde das Plugin Framework seit der WP Version 2.5.1 nicht mehr weiterentwickelt. Mit der Umstellung auf WordPress 2.7 fielen da natürlich einiges an Umarbeiten an. Mittlerweile läuft das Framework aber problemlos und erleichtert schön meine Arbeit ganz schön. Durch dieses Framework dauert die Erstellung einer Options-Seite für ein Plugin noch knapp 10 Minuten.
Natürlich habe ich ich es mit den letzten technischen Möglichkeiten von WordPress ausgestattet, frei nach dem Motto wir nehmen alles was WordPress liefert.
Compact View
Bevor das Framework aber an die breite Öffentlichkeit kommt (siehe meine schlechten Kritiken und Statistiken bei WordPress Gallery Plugin) bekommt es noch den letzten Feinschliff – denn auf verschiedene Begebenheiten und Fehler des Framworks kommt man erst während der aktiven Arbeit damit. Da es einem die Zeit wirklich verkürzt, hoffe ich damit aber eine Erleichterung für jeden Plugin-Entwickler zu schaffen. Ich sollte dabei auch noch mal an alle Designer apilieren: “Ihr könnt auch mit Administationsseiten im WordPress Backend arbeiten. Und natürlich auch dafür das Plugin Framework nutzen.”