Nach dem Wordcamp in Jena
Jetzt ist es schon wieder einige Tage vorbei und noch immer trage ich meine Gedanken um das Wordcamp mit mir herum. Viele Eindrücke und nette Bekanntschaften nahm ich aus Jena mit.
Wordcamp in Jena
Schon der Beginn des Wordcamp meets Barcamp war eine stressige Zeit für mich, Achim Meurer ein Bekannter aus dem WordPress-Deutschland Forum mit dem ich nach Jena fahren konnte, sagte mir kurzfristig, das er sich mit dem Hotel geirrt hat und doch in einem anderen Hotel gebucht hatte. Das war noch keine richtige Herausforderung. Mal eben das Hotel umgebucht und schon am nächsten Tag gings gegen 10:30 Uhr in Salzburg los.
Nach einer durch Schneechaos und Unfallstrecken geplagten mehrstündigen Fahrt sind wir am späten Nachmittag, oder frühen Abend, in Jena eingetroffen. Beim Check in im Hotel kamen dann die ersten richtigen Probleme auf mich zu. Trotz einer mündlichen Zusicherung durch mein Kontobeträuerin der Volksbank Kärten Süd (Zweigstelle Klagenfurt) konnte ich meine Kontokarte nicht mehr belasten. Auch der Geldautomat spuckte kein Geld mehr aus. Da es bereits nach 17:oo Uhr war konnte ich auch keinen “Zuständigen” der Volksbank mehr erreichen.
Offenbar machte sich alle Mitarbeiter der Volksbank ein schönes Wochenende während ich ohne Geld in Jena stand.
Nun gut auch dieses Problem konnte ich mit viel telefonieren in den Griff bekommen. Mein Vater hatte glücklicherweise eine Kreditkarte mit der er die Nächtigungen buchte und ich hatte noch knapp 60,00 EUR Bargeld mit mir. Nichts desto trotz trage ich einen Schaden in höhe von über 50,00 EUR Telefonrechnung davon und selbst das wird mir wohl die Volksbank nicht mehr ersetzen.
Innerhalb eines Monats hatte ich dann einen Gesamtschaden von 350,00 EUR nur weil ich Kunde der Volksbank bin und auf mündliche Absprachen vertraute. * Zur Hintergrundinformation: Aufgrund einer mit der Volksbank abgesprochenen und trotzdem nicht überwiesenen Mahnung kamen noch mal Spesen in Höhe von über 300,00 EUR zum Gesamtforderungsbetrag.
Gut die Volksbank wird mich wohl in Kürze als Kunden verlieren, sollten sie ihre Fehler nicht einsehen und mir den entstandenen Schaden zumindest kolanterweise zum Teil ersetzen.
Nachdem diesen turbulenten Start in das WordCamp gingen wir zum Vortreffen wo ich schon einige nette Leute traf und sehr gute Gespräche führen konnte. Holger Weser beispielsweise ist Geschäftsfüher und Sponsor des WordCamps. Mit seinem Unternehmen Flymint betreibt er Dialogmarketing und versteht es exzellent Firmen ins Gespräch zu bringen und dadurch für die Firmen Neukunden und Umsatzsteigerungen zu erzielen.
Aus dem WordCamp selbst konnte ich nicht ganz so viel mitnehmen wie eigentlich erhofft, aber aufgrund des Publikums wurde auch bei den Sessions nicht so viel auf Programmierung und Entwicklung eingegangen. Es wurde eher Anwenderfreundlich informiert, neue Möglichkeiten aufgezeigt und viel für Blogger gezeigt. Obwohl ich mir in diesem Bereich mehr erwartet hätte konnte ich doch etwas aus dem WordCamp mitnehmen. Heiko Rabe, ein Mitglied des WordPress-Deutschland.org Teams stellte sein Lokalisierungsplugin vor. Dieses Plugin bietet wirklich einen großen Mehrwert! Bisher war der einzige Weg den ich kannte WordPress Themes und Plugins zu übersetzen, der umständliche Weg über Poedit.
Nach einigen missglückten Versuchen meine Plugins damit zu übersetzen lies ich es bleiben, doch jetzt kann ich endlich dieses Feature anbieten und das auch noch super einfach mit dem Code Styling Localization Plugin. Dieses Plugin kann ich wirklich nur jeden empfehlen. Einerseits wird es damit leichter das eigene Theme an die eigenen Bedürfnisse anzupassen andererseits kann man sich auch beispielsweise englische Plugins ganz einfach übersetzen. Das schöne daran ist, dass auch eine po und eine mo Datei erstellt werden. Diese kann man dann der Community wieder zukommen lassen.
Zum krönenden Abschluss des WordCamp meets Barcamp gab es nach den Sessions und dem offiziellen Ende auch noch ein gemütliches Ausklingen in einem Restaurant. Dabei konnte ich auch noch mal interessante Gespräche mit den Autoren von bewerberblog.de, mit Robert Basic, der mir wertvolle Tipps für mein anstehendes Plugin geben konnte und vielen weiteren führen.
Am Sonntag ging es dann sehr störungsfrei zurück nach Salzburg. Auf dem Weg dahin kamen wir auch an einer Autobahnraststätte vorbei in der gerade eine ganze Armee von Polizisten Rast machten. Offenbar hatte sich Dresden aufgrund der Demos an diesem Wochenende einiges an Unterstützung aus Bayern geholt. Finde ich echt super, dass die Behörden da so gut zusammenarbeiten.
Abschließend möchte ich nun noch mal ein Herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden des wirklich gelungenen WordCamp meets Barcamp richten und hier noch ein paar Eindrücke von portaner.
