Mit Sicherheit kein Risiko
Sicherheit ist ein Zustand, der frei von unvertretbaren Risiken der Beeinträchtigung ist oder als gefahrenfrei angesehen wird. Mit dieser Definition ist Sicherheit auf ein einzelnes Individuum als auch auf andere Lebewesen, auf unbelebte reale Objekte oder Systeme wie auch auf abstrakte Gegenstände bezogen.
Quelle: Wikipedia
Aber was bedeutet Sicherheit für dich, für dein persönliches Leben? Jeder von uns setzt sich täglich neuen Risiken aus. Wenn wir in ein Auto steigen oder öffentliche Verkehrsmittel verwenden. Selbst wenn wir einfach nur über die Straße gehen sind wir unkalkulierbaren Risiken ausgesetzt.
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Überall hört man heutzutage von Sicherheiten und Risiken, von guten Zeiten und Krisen. Wir hatten noch nie zuvor soviel Sicherheit – dennoch hatten wir auch noch nie zuvor soviele Risiken. Aber was hat man schon zu verlieren?
Jeder definiert das Wort Sicherheit in seinem persönlichen Leben anders und jeder hat andere Risiken. Manche kann man vermindern – mit Gesetzen wie die Straßenverkehrsordnung, mit einem sozialen Netz, das einen auffängt, mit finanziellen Vorsorgen, die man nicht zuletzt auch persönlich treffen kann. Aber ist unser Leben desshalb sicherer? Können wir unbeschwert in die Zukunft sehen und darauf vertrauen, dass Vater Staat es schon richten wird? Können wir möglicherweise selbst für mehr Sicherheit sorgen?
Natürlich könnte jetzt jeder panisch Alarmanlagen anbringen und nur noch als Leuchtreklame bekleidet auf die Straße gehen, damit einen kein Autofahrer mehr übersieht. Das unkalkulierbare Risiko bleibt aber weiter bestehen. Ein betrunkener Autofahrer kann auch eine Leuchtreklame übersehen. Alarmanlagen können nie so sicher gebaut werden, dass man sie nicht mehr umgehen könnte. Und auch Vater Staat wird von einer Wirtschaftskrise nicht verschont.
Wo können wir heutzutage noch Sicherheit finden?
Diese Frage kann ich mit einer gewissen Leichtigkeit beantworten. Im Glauben finden wir die Sicherheit die wir brauchen. Bei mir ist es beispielsweise der Glaube an ein höheres Wesen, der Glaube an Gott der mir Sicherheit gibt. Und diese Sicherheit wird mir auch in der Bibel zugesprochen: Bleibe bei mir und fürchte dich nicht. Denn der, der mir nach dem Leben trachtet, der trachtet auch dir nach dem Leben; du bist bei mir in Sicherheit. (1. Sam 22,23) oder: Du wirst erfahren, dass ich der HERR bin, an dem nicht zuschanden werden, die auf mich harren. (Jesaja 49,23)
Dieser Zuspruch gepaart mit den Erfahrungen die ich bereits sammeln durfte geben mir die Sicherheit nach der ich immer wieder suche. Vor genau einem Jahr und 10 Tagen hatte ich eine sehr schweren Autounfall. Ich bin damals mit 160 km/h auf der deutschen Autobahn unterwegs gewesen als mich ein anderes Fahrzeug übersehen hat und auf meine Spur gewechselt ist. Natürlich musste ich ausweichen und da ich auf der Überholspur ganz links gefahren bin fuhr ich in die Leitplanke. Ich konnte mein Auto nicht mehr kontrollieren und es wurde zweimal quer über die Autobahn geschleudert.
Obwohl zu diesem Zeitpunkt sehr viel Verkehr war traf ich dabei nur einen anderen Verkehrsteilnehmer. Das Auto blieb dann auf der Überholspur liegen und wie durch ein Wunder wurde es von keinem herannahenden Auto erfasst. Alle konnten rechtzeitig abbremsen. Sowohl meinem Beifahrer als auch mir war nichts geschehen.
Natürlich kann man behaupten, dass war nur Glück. Aber bei dem Verkehrsaufkommen hatte das mit Glück nicht mehr viel zu tun. Und das ist Sicherheit die man nur im Glauben finden kann. Die Gewissheit einen Schutz zu haben der mächtiger ist als Vater Staat, einen Schutz der weiter geht als bis zur Grenze und der tiefer geht als der Ozean.
Ich wünsche mir, dass jeder von euch so eine Sicherheit verspüren kann. Zwar habe ich mit Sicherheit Risiko in meinem Leben aber ich kann mich entspannt zurücklehnen und weiß dass es mir gut ergehen wird.
22. März 2010 um 11:34
Hi Thomas !
Bibel- und Ext-JS fest,
(über letztes bin ich auf deiner Site gelandet)
und dann noch gute Essay’s schreiben! Chapeau!
Falls Dich tiefsinnige Essays reizen, schaue Dir unbedingt
mal mein Lieblingsbuch an: Paul Graham: “Hackers&Painters”
(Nein, ich bin nicht sein Cousin. Nein ich kriege keien Tantiemen…)
13. April 2010 um 21:37
Hallo Franker,
danke für den Tipp werd gleich mal bei Amazon vorbeischauen :).
Gruß Thomas